Wenden Sie sich an eine zugelassene allgemeinmedizinische oder internistische Praxis, die mit Ihnen ein Vorgespräch führt, ihren Gesundheitszustand prüft und Ihnen eine Überweisung ausstellt. Danach vereinbaren Sie einen Termin bei einer zertifizierten Radiologischen Praxis und lassen dort das Low-Dose CT durchführen (Zertifizierte Praxen finden Sie unter www.lungenscreening.info/Standorte ). Die Radiologin bzw. der Radiologe wertet dann die Bilder aus. Bei Unklarheiten wird eine zertifizierte Zweitbefundungspraxis hinzugezogen und anschließend ein gemeinsamer Befund abgestimmt. Die Radiologien bzw. der Radiologe übermittelt Ihnen das Ergebnis.
Ablauf im Detail:
Ihre allgemeinmedizinische oder internistische Praxis, die sich an der Lungenkrebs-Früherkennung beteiligt prüft, ob die Voraussetzungen (z. B. Alter, Packungsjahre) erfüllt sind und beurteilt Ihren Gesundheitszustand. Sie erhalten Informationen zum Ablauf der Lungenkrebs-Früherkennung sowie zum Nutzen und möglichen Risiken. Wenn Sie alle Voraussetzungen zur Teilnahme erfüllen, erhalten Sie eine Überweisung.
Anschließend vereinbaren Sie einen Termin bei einer radiologischen Praxis oder Klinik, die eine Genehmigung zur Durchführung der Niedrigdosis-CT zur Früherkennung von Lungenkrebs hat ( www.lungenscreening.info). Dort legen Sie die Überweisung vor. Vor der Niedrig dosis-CT findet ein ärztliches Aufklärungsgespräch statt.
Die Radiologin oder der Radiologe führt das Low-Dose-CT durch: Die Untersuchung dauert nur wenige Sekunden, ist schmerzfrei und leise.
Die Bilder werden nach wissenschaftlichen Standards ausgewertet. Zusätzlich werden sie durch eine zertifizierte KI-Software analysiert. Falls Mensch und KI sich nicht einig sind, wird eine Zweitmeinung aus einem zertifizierten Lungenzentrum eingeholt.
Die Radiologin oder der Radiologe wird Ihnen und – bei Vorliegen Ihrer Einwilligung – Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach der Untersuchung das Ergebnis übermitteln.
Bei einem „unauffälligen Befunden“ planen Sie in 12 Monaten das nächste Früherkennungsuntersuchung. Bei einem „kontrollbedürftigen Befund“ schlägt Ihnen die Radiologin oder der Radiologe den nächsten Kontrolltermin vor, bei „abklärungsbedürftigen Befunden“ bespricht die Radiologin bzw. der Radiologe persönlich mit Ihnen die nächsten Schritte, die in einer spezialisierten Praxis oder Klinik stattfinden